Die Gesamtkosten zeigen sich erst nach einigen Quartalen: Eine minimale TER kann durch breite Spreads oder konstante Unterperformance gegenüber dem Index übertroffen werden. Wir lesen gemeinsam Factsheets, prüfen historische Abweichungen, ordnen Steuer- und Replikationseffekte ein und entwickeln einen nüchternen Vergleichsrahmen, damit Kaufkraftsicherung nicht durch schleichende Kosten wirkungslos verpufft.
Physische Replikation wirkt vertrauenerweckend, doch Sampling kann sinnvoll sein, wenn ein Index viele illiquide Linien enthält. Bei synthetischer Abbildung entstehen Gegenparteirisiken, aber auch Effizienzvorteile. Wir erklären, wie Neugewichtungen, Rollprozesse, Konvexität und Einzeltitelauswahl die realen Resultate beeinflussen, damit die ETF‑Hülle konsequent die beabsichtigte Inflationsanbindung über Marktzyklen transportiert.